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Gesundheit

Dem „Obersten Rat für Öffentliche Hygiene" (Conseil Supérieur de Hygiene Publique) in Frankreich zufolge handelt es sich bei einer Infektion um eine Nosokomialinfektion, wenn sie bei der Aufnahme des Patienten ins Krankenhaus noch nicht vorhanden war.

Ein echtes Problem des Gesundheitswesens

Nosokomialinfektionen gelten aufgrund ihrer Häufigkeit, ihrer Kosten, ihrer Bedrohlichkeit als ernstes Problem des Gesundheitswesens. Die Gefahr, im Krankenhaus eine Infektion zu erwerben, liegt bei 7%, d. h. von 100 Krankenhauspatienten bekommen sieben eine Nosokomialinfektion. Diese Zahl schwankt je nach der Krankenhausabteilung, in die der Patient aufgenommen wurde. Auf einer Intensivstation kann sie sogar 30% erreichen.

In Frankreich sind jedes Jahr zwischen 700.000 und einer Million Patienten von einer Nosokomialinfektion betroffen.

Sie führen in 5 bis 19% der Fälle zu Komplikationen bei Patienten allgemeiner Krankenhäuser und bei bis zu 30% der Patienten mit Intensivpflege. Sie verlängern den Krankenhausaufenthalt im Durchschnitt um 4 bis 5 Tage.

Schätzungen zufolge sind jährlich etwa 9.000 Tote auf Nosokomialinfektionen zurückzuführen.
Verschiedene Ursprünge

Es gibt zwei Typen von Nosokomialinfektionen:

  • die endogenen Infektionen, bei denen sich der Patient mit seinen eigenen Keimen kontaminiert. Sie treten auf, wenn die medizinische Situation des Patienten, d. h. sein Alter und seine Pathologie, seine Behandlungen, die Qualität der Pflege, das Vorhandensein von für manche Patienten pathogenen Keime, geschwächt ist. Die endogenen Infektionen stellen mindestens 50 % der Nosokomialinfektionen dar.
  • die exogenen Infektionen. Sie können Kreuzinfektionen sein, die von einem Kranken auf den anderen übertragen werden, oder Infektionen, die durch Keime des Trägerpersonals hervorgerufen werden, oder Infektionen aufgrund der Kontamination der Krankenhausumgebung.

Ursprung all dieser Infektionen

  • ist eine mangelnde Hygienepraxis. Unlängst wurde nachgewiesen, dass die Hauptursache aller Bakterienübertragungen mangelnde Hygiene ist (fehlendes Händewaschen, fehlende Desinfektion usw.).
  • sind die Fortschritte der Medizin und der Chirurgie zum Beispiel mit immer aggressiveren Anwendungen und Therapien, die mögliche Ursachen einer Infektion sein können.

Unter den Bakterien, die für die Infektionen in französischen Krankenhäusern verantwortlich sind, ist der Anteil an multiresistenten Bakterienstämmen am höchsten in Europa: 35% der gesamten im Krankenhaus isolierten Staphylokokken sind Methicillin-resistent, die Lactam-Resistenz der Klebsiellen ist häufig usw.
Wirtschaftliche Kosten, teurer als die Prävention

Nosokomialinfektion verursachen erhebliche Mehrkosten, insbesondere durch die längeren Liegezeiten (im Mittel 4 Tage), durch die Behandlung der Infektion und die für die Diagnose und die Überwachung der Infektion erforderlichen Laboruntersuchungen. Schätzungen zufolge verlängert das Auftreten einer Infektion einen Krankenhausaufenthalt in der Orthopädie um etwa 2 Wochen und erhöht die Kosten für die Pflege des Patienten um 300%.

Die verschiedenen verfügbaren Studien berufen sich auf ein sehr breites Kostenspektrum, das von 340 Euro durchschnittlich für eine Urininfektion bis 40.000 Euro für eine schwere Bakteriämie auf der Intensivstation reicht. Die Schätzungen variieren erheblich je nach anatomischer Situation der Infektion, der Art des Keims, der Pathologie und der Krankenhausabteilung.
Wird eine Mehrkostenspanne von durchschnittlich 3.500 bis 8.000 Euro pro Infektion auf die 750.000 jährlichen Nosokomialinfektionen hochgerechnet, bedeutet dies Kosten von 2,4 bis 6 Milliarden Euro.

Eine Verringerung der Anzahl der Infektionen um 10% würde zu einer Einsparung von 240 bis 600 Millionen Euro führen, d. h. 6 mal mehr als der von den Krankenhauseinrichtungen vereinbarte Präventionsaufwand, der sich auf etwa 100 Millionen Euro beläuft.

Diese schnelle Rechnung zeigt, wie viel höher der Preis der fehlenden Qualität gegenüber dem der Prävention ist.

Krankenhäuser, Kliniken, Arztpraxen, Labors

Diese Einrichtungen werden regelmäßig von Patienten besucht, die Träger pathogener Erreger und häufig immunodefizient sind. Um die Möglichkeit von Infektionen zu verringern bzw. auszuschließen, müssen die Oberflächen, mit denen der Patient in Kontakt kommt, strengen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen unterzogen werden. Es ist daher unerlässlich, über ein System zu verfügen, das die Oberflächen eines Raums mit 100-prozentiger Wirkung desinfiziert/sterilisiert (Zimmer, Operationssäle usw.).

Die wichtigsten Referenzen: Krankenhaus Pitié-Salpetrière, Krankenhaus Robert Debré, Institut Gustave Roussy, Institut Pasteur, Laboratoire Bio-Rad

Altenheime, Reha-Zentren, Thalassotherapiezentren

Diese Einrichtungen nehmen Personen allgemein für längere Zeit auf. Diese Patienten sind meist immunodefizient bzw. immunodepressiv. Auch wenn sich die Problematik der Nosokomialinfektionen in dieser Art von Einrichtungen weniger stellt, ist es wichtig, wachsam zu sein und das Infektionsrisiko mithilfe eines Konzepts zur Behandlung sämtlicher Oberflächen zu beherrschen.

Die wichtigsten Referenzen: Liste auf Anfrage

Krankenwagen, Rettungsdienste

Die Krankenwagen und Rettungsdienste kommen meist in Notfällen zum Einsatz und transportieren täglich viele Menschen. Jede transportierte Person kann kontaminiert sein oder pathogene Erreger auf den Oberflächen hinterlassen, mit denen sie in Berührung kam, wenn zwischen den einzelnen Krankentransporten keine effiziente Desinfektion vorgenommen wird.

Die wichtigsten Referenzen: Service départemental d'incendie de l'Essonne (Feuerwehr des Departements Essonne), Krankenwagen (Liste auf Anfrage)