Jedes Jahr sind hunderte Millionen Patienten weltweit von nosokomialen Infektionen, also in einem Krankenhaus erworbenen Infektionen, betroffen.
Sie können den Zustand des Patienten verschlechtern und zu längeren Krankenhausaufenthalten, Behinderung oder vorzeitigem Tod führen.
Abgesehen von den menschlichen Kosten stellen sie eine enorme finanzielle Belastung für das Gesundheitssystem dar.

Eine Infektion gilt als nosokomiale Infektion, wenn sie bei der stationären Aufnahme des Patienten noch nicht vorhanden war und innerhalb von 48 Stunden nach der Aufnahme auftritt.
Dieser Zeitraum gilt als entscheidender Faktor für die Unterscheidung zwischen einer ambulant erworbenen Infektion und einer nosokomialen Infektion.
Bei postoperativen Wundinfektionen erhöht sich dieser Zeitraum auf 30 Tage und im Falle einer Prothesenimplantation bis zu einem Jahr.
Jede Infektion, die bei einer Operationswunde im Laufe des Jahres nach der Operation auftritt, gilt daher als nosokomiale Infektion, auch wenn der Patient bereits aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Nosokomiale Infektionen stellen aufgrund ihres häufigen Auftretens, ihrer Kosten und ihres Schweregrades ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit dar.

Es gibt zwei Typen von nosokomialen Infektionen:

  • Endogene Infektionen, bei denen sich der Patient mit seinen eigenen Pathogenen infiziert. Sie treten auf, wenn der Gesundheitszustand des Patienten aufgrund seines Alters, seiner Erkrankung, Behandlung, der Versorgungsqualität sowie des Vorhandenseins von Pathogenen in Mitleidenschaft gezogen ist. Mindestens 50 % der nosokomialen Infektionen sind endogene Infektionen.
  • Exogene Infektionen, entweder in Form von Kreuzinfektionen, die von einem Kranken auf den anderen übertragen werden, Infektionen, die durch Keime des Personals verursacht werden, oder Infektionen aufgrund der Kontamination der Krankenhausumgebung.

Ursprung all dieser Infektionen :

  • ist eine mangelnde Hygienepraxis. Unlängst wurde nachgewiesen, dass die Hauptursache aller Bakterienübertragungen mangelnde Hygiene ist (kein Händewaschen, keine Desinfektion etc.).
  • sind die Fortschritte in der Medizin und Chirurgie, etwa immer aggressivere Verfahren und Therapien, die mögliche Ursachen einer Infektion sein können.
  • Der Anteil an multiresistenten Bakterienstämmen unter jenen, die Infektionen in französischen Krankenhäusern verursachen, ist einer der höchsten in Europa: 35 % aller in Krankenhäusern identifizierter Staphylokokken sind Methicillin-resistent und die Resistenz von Klebsiella-Spezies gegenüber Beta-Lactamen kommt relativ häufig vor.

Nosokomiale Infektionen verursachen erhebliche Mehrkosten, insbesondere durch die längeren stationären Aufenthalte (durchschnittl. 4 Tage), durch die Behandlung der Infektion und die für Diagnose und Management der Infektion erforderlichen Laboruntersuchungen. Schätzungen zufolge verlängert das Auftreten einer neuen Infektion den stationären Aufenthalt in der Orthopädie um rund 2 Wochen und erhöht die Pflegekosten für den Patienten um 300 %..

Die verschiedenen verfügbaren Studien berufen sich auf ein sehr breites Kostenspektrum, das von 340 Euro durchschnittlich für eine Harnwegsinfektion bis 40.000 Euro für eine schwere Bakteriämie auf der Intensivstation reicht. Die Schätzungen variieren erheblich je nach anatomischer Situation der Infektion, der Art des Keims, der Grunderkrankung sowie der Krankenhausabteilung. Wird eine Mehrkostenspanne von durchschnittlich 3.500 bis 8.000 Euro pro Infektion auf die 750.000 jährlichen nosokomialen Infektionen hochgerechnet, bedeutet dies Gesamtausgaben von 2,4 bis 6 Milliarden Euro.

Eine Verringerung der Anzahl der Infektionen um 10 % würde zu einer Einsparung von 240 bis 600 Millionen Euro führen, d. h. 6 Mal mehr als der Präventionsaufwand der Krankenhäuser, der sich auf rund 100 Millionen Euro beläuft.

Diese schnelle Rechnung zeigt, wie viel höher der Preis für mangelnde Qualität gegenüber jenem für Prävention ist.

In bestimmten Regionen der Welt ist das Infektionsrisiko höher.
Zahlreiche Projekte in Industrieländern wie auch in Entwicklungsländern zeigen, dass die Umsetzung adäquater Maßnahmen und Strategien die Belastung des Gesundheitssystems durch infektionsbedingte Morbidität wesentlich verringern kann.

Nos expertises terrain

Hôpitaux, cliniques, cabinets médicaux, laboratoires

Ces établissements accueillent régulièrement des patients porteurs d'agents pathogènes et souvent immunodéficients. Pour diminuer ou annuler la possibilité d'infections, il faut que les surfaces avec lesquelles le patient est en contact soient soumises à des procédures rigoureuses de nettoyage et de désinfection. Posséder un système permettant de désinfecter/stériliser efficacement 100% des surfaces d'une pièce devient alors indispensable (chambres, blocs opératoires, ...).

Maisons de retraite, centres de rééducation, centres de thalassothérapie

Ces établissements accueillent des personnes pour des durées généralement longues. Ces patients sont le plus souvent immunodéficients voire immunodépressifs. Même si la problématique des infections nosocomiales se pose moins dans ce type d'établissement, il est important de rester vigilant et de maîtriser le risque infectieux grâce à un concept permettant de traiter l'intégralité des surfaces.

Ambulances, pompiers

Les ambulances et les pompiers interviennent le plus souvent dans des situations d'urgence et transportent un grand nombre de personne quotidiennement. Chaque personne transportée est susceptible d'être contaminée ou de déposer des agents pathogènes sur les surfaces avec lesquelles elle a été en contact si aucune procédure efficace de désinfection n'est appliquée entre chaque transport de patient.